Systemische Therapie - Praxis Jochen Rögelein
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Systemische Therapie

Systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes und weltweit verbreitetes modernes Psychotherapieverfahren. Systemische Therapie ist als evidenzbasiert und damit als wirksam anerkannt.

Systemische Therapie bezieht Angehörige und andere Personen in die Behandlung ein. Systemische Therapie wirkt schnell, weil sie auf Stärken, Ressourcen und Lösungen fokussiert. Sie erzeugt Langzeitwirkung bei geringen Kosten und ist flexibel im Setting, weil sie sich sehr stark am vom Klienten formulierten Bedarf orientiert.

Systemische Psychotherapie unterscheidet sich von konventionellen Verfahren durch erlebnisorientiertes Arbeiten und gilt als dialogisierendes Verfahren, d.h. der Therapeut spricht viel mit dem Ratsuchenden. Die Ursprünge gehen auf die Familientherapie zurück. Man erkannte jedoch, dass sich die Behandlungstechniken auch auf andere „Systeme“, in denen der Mensch lebt, übertragen lassen. Systemische Therapie verbindet verschiedene Methoden und Erkenntnisse anderer Psychotherapieverfahren miteinander. Zahlreiche neurowissenschaftliche Untersuchungen belegen inzwischen die Wirkung und den Nutzen dieser Therapieform.

Ein System ist zum einen das eigene, das u.a. besteht aus Gefühlen, Träumen, Werten und Bewertungen, Ideen, Erfahrungen oder Bedürfnissen, also dem Erleben des Einzelnen. Zum anderen aber ist ein System auch die Umwelt des Menschen in jedweder Beziehung, so dass der Mensch in vielen verschiedenen Systemen lebt und von ihnen beeinflusst wird.

Therapie in der Lebenswelt des Menschen

Die systemische Therapie schließt also die Lebenswelten des Menschen ein, fragt wenn nötig nach den Ursprüngen von Erfahrungen, beschäftigt sich aber stark mit der Frage, wie sich Symptome und Konflikte heute beeinflussen lassen („Konstruktion der Wirklichkeit“). Und sie beschäftigt sich sehr mit Perspektiven und dem Erleben der am System beteiligten Menschen, weshalb alle am System beteiligten Personen in die Therapie „eingeladen“ werden können.

Diagnosen spielen in der Systemischen Therapie eine untergeordnete Rolle, weil Diagnosen in der Regel als Zuschreibung für einen Menschen verstanden werden und weil die Auffassung besteht, dass Diagnosen selbst noch keine Lösung darstellen. Gleichwohl ist Systemische Therapie bei einer Reihe von Indikationen als wirksame Methode belegt. Über Diagnosen aber können Krankheitsverläufe verstärkt und als Identität des Betroffenen verankert werden. In der Systemischen Therapie herrscht die Auffassung, dass es wichtiger für den Klienten ist, die Zusammenhänge der Symptome zu verstehen und dann an Veränderungen zu arbeiten. Die Therapieform beinhaltet daher auch provokative Anteile. Dazu gibt es eine Reihe von anerkannten bewährten Techniken. Grundlage für diese Arbeit ist die Beziehung zwischen Klient und Therapeut und der öffnende wertschätzende Dialog.