Patchworkfamilien - Praxis Jochen Rögelein

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Patchworkfamilien

Die Patchworkfamilie hat in der Gesellschaft einen schweren Stand, sie wird für unnatürlich gehalten, zum Scheitern verurteilt, Stiefeltern und Stiefkinder passten nun mal nicht gut zueinander.
Doch in Wahrheit gibt es diese Familienform schon immer und könnte auch als Sippschaft bezeichnet werden. Wenn Krisen klassische Familien scheitern lassen oder existenziell bedrohen in Notzeiten, gab es schon immer Formen neuer Familienbildung über Zusammenschlüsse, Wahlelternschaften und neuen Paarbeziehungen. Aber auch Kinder aus Außenbeziehungen begründen eine Patchworksituation.
Und die Zahl von Patchworkfamilien nimmt zu angesichts der hohen Scheidungsraten, ebenso wie die Ein-Eltern-Familien.

In der Systemischen Familientherapie werden nicht klassische Familienformen auch als komplexe Familiensysteme bezeichnet und es gibt viele Möglichkeiten über die Systemanalyse, Aufstellungsarbeit und verschiedene Setting mit Familienmitgliedern/Beteiligten Rollenverständnisse, Rollenerwartungen und Rollenklärungen zu erarbeiten, um die Auswirkungen auf die Beziehungen zu klären und einfacher zu machen.

Zu den komplexen Familiensystemen kann man auch soziale Elternschaften im Rahmen von Pflegschaften oder den sog. Regenbogenfamilien zählen.

Ich arbeite hier nach dem Grundsatz:
Familie ist da, wo Menschen bereit sind, füreinander zu sorgen, unabhängig von ihrer Abstammung.